Ein Symposium des Libken e.V.
in Kooperation mit dem Center for Metropolitan Studies, TU Berlin

Neue Felder – Neue Dörfer
Praxis und Ästhetik einer post-sozialistischen Landschaft

13. – 16. September 2018
Libken e.V., Ort Böckenberg 15-17, 17268 Gerswalde

Dr. Jan von Brevern
FU Berlin

Jan von Brevern studierte Kunstgeschichte, Philosophie und Romanistik in Hamburg und Berlin. Promotion 2010 an der ETH Zürich zu Alpenbildern in der Geologie. Von 2010 bis 2018 wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kunsthistorischen Institut der FU Berlin. Seine jüngste Veröffentlichung handelt von »Kunst am Flughafen« (Merkur, Mai 2018).



Prof. Dr. Andreas Dix
Universität Bamberg

Andreas Dix studierte Geographie, Geschichte und Historische Geographie in Bonn. Promotion 1993 zu einem umweltgeschichtlichen Thema. Habilitation im Jahr 2000 zur Siedlungspolitik im Ländlichen Raum der Sowjetischen Besatzungszone und frühen DDR im Zusammenhang von Bodenreform und Kollektivierung 1945-1955. Seit 2000 Inhaber der Professur für Historische Geographie an der Otto-Friedrich-Universität Bamberg. Eines seiner Forschungsfelder ist die Geschichte der ländlichen Strukturpolitik und der historische Zusammenhang von Bevölkerungs- und Siedlungsplanung.



Dr. Ulrich Hartung
Architekturhistoriker, Berlin

1964 in Schönebeck/Elbe geboren. Ab 1986 Studium der Kunstgeschichte und klassischen Archäologie an der Humboldt-Universität Berlin. Dort Dissertation zu Kulturhausbauten der DDR in den fünfziger Jahren, 1997 als Buch „Arbeiter- und Bauerntempel“. 2011 Thesen zur Moderne in Architektur und Städtebau der DDR vorgestellt. Weitere Analysen zur Architektur des Traditionalismus und der Moderne, sowie zur NS-Architektur. Zahlreiche denkmalpflegerische Gutachten.



Dr. Stefan Höhne
TU Berlin

Stefan Höhne ist Historiker, Kulturwissenschaftler und Urbanist. Er lehrt und forscht am Center for Metropolitan Studies der TU Berlin sowie der New York University. Seine Forschungsschwerpunkte sind Technik- und Umweltgeschichte, historische Stadt- und Raumforschung sowie Wissensgeschichte der Moderne.



Dr. Alexander Klose
Kurator und Kulturwissenschafter, Berlin

Klose studierte u.a. Philosophie, Geschichte, Jura, Kunst und Kulturwissenschaft in Hannover und Berlin. In seiner Forschung konzentriert er sich auf Geschichte und Auswirkungen großer Infrastruktursysteme und Koevolutionen von Technik, Kultur und Natur. Zur Zeit arbeitet er an einem Ausstellungs- und Forschungsprojekt zur Geschichte und möglichen Zukünften der Petromoderne.



Prof. Martin Schmitz
Kunsthochschule Kassel

Martin Schmitz, *1956, Studium im Fachbereich Architektur, Stadt- und Landschaftsplanung bei Lucius Burckhardt an der Universität Kassel. Autor eines Buches „Über die Kultur der Imbißbude“, 1983. Kurator des Filmprogramms der 8. documenta Kassel 1987, der Tagung über „Dilettantismus“, Görlitz 1995, der Ausstellung „Die Tödliche Doris – Kunst“, Berlin 1999, des internationalen Kongresses „Spaziergangswissenschaft: Sehen, erkennen und planen“, Frankfurt 2008 und der Lucius Burckhardt-Conventions, Kassel 2014/2017. Seit 1989 Verleger von Büchern zum Thema Architektur, Kunst, Film, Design, Musik und Literatur. Seit 2013 Professor an der Kunsthochschule in Kassel. www.martin-schmitz.de



Dr. Bettina Wilkening
Verhaltensbiologin, Angermünde

Dr. Bettina Wilkening, *1967, lebt seit 1992 mit ihrem Lebensgefährten in der Uckermark, zwei erwachsene Kinder. 1993 Diplom-Arbeit über urbane Wanderfalken (HU Berlin). 1994-1998 wissenschaftliche Mitarbeiterin im BMBF-DBU-Projekt zu Naturschutz mit der agrar genutzten Kulturlandschaft. 2003 Promotion zur Verhaltensökologie des Kranichs und dem Einsatz von Prognosemodellen der Landschaftssystemanalyse aus avifaunistischer Perspektive. Anschließend selbständige Tätigkeit als Gutachterin sowie Projektentwicklungen zu Erneuerbaren Energien und Biodiversität. Seit 2007 als Fachplanerin Fauna in einem Energieunternehmen. 1998-2003 parteiloses Mitglied der Stadtverordnetenversammlung Greiffenberg. Sprecherin im Arbeitskreis Naturschutz im Bundesverband Windenergie e.V.. Mitgründerin der Freien Schule Angermünde.



Maren Wolff
Meliorationsingenieurin, Dedelow

Maren Wolff, geb. 1954, arbeitet als Meliorationsingenieurin in der Forschungsstation Dedelow des Leibniz-Zentrums für Agrarlandschaftsforschung (ZALF) e. V., Müncheberg. 1978 zog sie nach Dedelow, wo sie bis heute mit ihrer Familie lebt. Sie ist die inoffizielle Ortchronistin und beschäftigt sich seit etwa 30 Jahren mit der Geschichte des Dorfes.